Geglückter Start für Einsiedler Jungringer

Am letzten Samstag starteten die Einsiedler Jungringer zur Jugendmannschaftsmeisterschaft. Mit einem Sieg schafften sie sich eine solide Basis für den weiteren Verlauf.

W.S. Dem Ostschweizer Ringerverband und seinen angeschlossenen Vereinen ist es ein grosses Anliegen, dass sie den Jüngsten, der Zukunft von morgen, eine Plattform für die sportliche Entwicklung bieten können. Mit der Jugendmannschaftsmeisterschaft ist im Jahreskalender ein fest verankertes Angebot, das es ihnen ermöglicht. Der Anlass wird in fünf Runden mit dem Final als Krönung immer von einem anderen Verein ausgetragen. Am Samstag standen sich Ringer aus fünf Teams in verschiedenen Alterskategorien und Gewichten in der Riedlandturnhalle in Tuggen gegenüber. Dabei zeigten die jüngsten Griffkünstler bereits Ringen vom Feinsten. Durchgeführt wurden die Kämpfe im freien Stil. Dabei ging es nicht um Medaillen und Pokale, sondern viel mehr um den Teamgedanken. Auf dem Podest zu stehen, ist zwar schön und die Zugabe. Doch die Jugendmannschaftsmeisterschaft zeigt, dass man nicht immer gewinnen kann, sondern auch Niederlagen zum Leben gehören, was die Entwicklung und Persönlichkeit stärkt. Grundwerte wie Respekt, Disziplin, Akzeptanz, welche in den Trainings die Jüngsten lernen, werden in den Wettkämpfen angewandt. Das Vereinsleben ist auch eine Lebensschule.

Geglückter Auftakt

Die Einsiedler Jungringer zeigten in der ersten Runde eine starke Leistung und übernahmen von Beginn an die Führung, die sie nicht mehr preisgaben. Mit 48 Punkten gewann sie deutlich vor Tuggen (38) und Schattdorf (31). Auf den nächsten Plätzen folgten Oberriet und Schattdorf. Zum Einsiedler Sieg haben 19 Ringerinnen und Ringer in zwölf verschiedenen Gewichten beigetragen. Am nächsten Samstag geht in Oberriet weiter. Höhepunkt wird der Final am 22. März in Einsiedeln sein. Von den neun Teams können sich dafür die vier Besten qualifizieren.

Werner Schönbächler

Gute Ergebnisse am nationalen Nachwuchsturnier in Schattdorf

Am letzten Samstag beteiligten sich über 100 Jungringer aus der ganzen Ostschweiz und einer deutschen Delegation am «Champi Cup» in Schattdorf. Dabei gab es einige vordere Klassierungen für die Einsiedler.

W.S. Mit dem Anlass in der Ringerhochburg Schattdorf eröffneten die Jungringer ihre Wettkampfsaison. Jugendliche haben viele Möglichkeiten, sich während der Saison an Einzelturnieren und der Jugendmannschaftsmeisterschaft zu beteiligen. Dem Ostschweizer Ringerverband liegen die Jüngsten besonders am Herzen. Dank grosser Anstrengungen seitens der Klubs können sich diese nicht über mangelnde Wettkämpfe beklagen. Obschon bei solchen Anlässen der Spass an der Bewegung im Vordergrund steht, gehen die Jungringer schon zünftig zur Sache und schenken sich gar nichts. Doch die einstige Absicht, mit diesen Wettkämpfen speziell Einsteigern erste Erfahrungen zu ermöglichen, hat nichts von ihrer Aktualität eingebüsst. Es macht immer wieder grosse Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung, mit welchem Einsatz und Mut die Kämpfe in Angriff genommen werden. Dabei geht es auch darum, erlernte Techniken umzusetzen und sich mit Gleichalterigen auf demselben Niveau zu messen, was letztlich zur ringerischen Entwicklung beiträgt. Denn nur praktizierte Einsätze garantieren einen sanften Einstieg ins Wettkampfgeschehen.

Fünf Podestplätze

Die Ringerriege Einsiedeln war mit zwölf Teilnehmern vertreten. Betreut wurden sie von den beiden Trainern Urs Bürgler und Alexander Golin sowie zahlreich mitgereisten Eltern, Verwandten und Bekannten. Hochmotiviert zeigten alle Ringen auf einem bereits schon guten Niveau, das sich sehen lassen durfte. Sie gingen ohne Respekt auf die Matte, was sich in der Endabrechnung vielfach auszahlte. Bei den Jüngsten holten sich Gian und Lui Kälin den dritten Platz. Nino Beeler verpasste als Vierter das Podest knapp. Bei den älteren Jahrgängen sorgten Artur Stricker und Jerome Flury für eine starke Leistung. In gut besetzten Teilnehmerfeldern stiessen sie in ihren Gewichten in den Final vor und konnten auch diesen gewinnen. Weiter konnte sich die Thies Füchslin die Bronzemedaille umhängen lassen, was seiner älteren Schwester Paige als Vierte nicht ganz gelang. Doch Sieger blieb am Schluss letztlich jeder, der sich auf die Wettkampfmatte wagte. Die Ergebnisse geben Anlass zu Hoffnungen für 2026.

Ringen: Champi Cup

Piccolo (6-8 Jahre)

24 kg: 9. Timo Muff, 11. Andreas Suter,

29 kg: 3. Gian Kälin,

33 kg: 4. Nino Beeler,

36 kg: 3. Luis Kälin

Jugend (ab 9 Jahren)

29 kg: 1. Artur Stricker, 8. Nick Betschart,

32 kg: 8. Cyrill Muff;

36 kg: 3. Thies Füchslin, 12. William Ruhstaller,

40 kg: 1. Jerome Flury,

44 kg: 4. Paige Füchslin

Werner Schönbächler